Diplomingenieur (FH) Paul Klaus-Dieter Bär Architekturpsychologe





" Wer am Dasein zweifelt, wird mit dem Wohnen Schwierigkeiten haben."  Immanuel Kant

Beratungskonzept: Im Alltag ist die Methode des Ratgebens sehr verbreitet. Der Hilfesuchende wird unterstützt indem er Ratschläge bekommt. Das ist unproblematisch, solange es sich um sachliche Probleme handelt. Sobald psychische Komponenten ins Spiel kommen, kann die Erteilung von voreiligen Ratschlägen zu unliebsamen Konsequenzen führen. Ein Ratschlag trägt dann nicht zur Lösung eines Problems bei, vielmehr verhindert er sogar Problemlösungen. Solche direktiven Vorgehensweisen führen oftmals zu problematischen Gesprächsbeiträgen. Eine andere Methode ist die Beratung. Die Grundmerkmale dieser Interaktion sind sowohl gekennzeichnet durch aktives Zuhören und Reflektieren von Gefühlen, als auch in der Erteilung von Entscheidungs- und Orientierungshilfen. Diese nicht-direktive Vorgehensweise führt zu neuen, tragfähigen Erkenntnissen, die nicht vom Berater diktiert werden. Beim Klienten werden so selbst gefundene Einsichten und Möglichkeiten generiert. Gedanken und Gefühle werden exploriert, aus denen sich letztendlich selbständig Handlungspläne und Lösungen entwickeln lassen. Der Ratsuchende wird aufgrund seiner neuen Orientierung befähigt, positive Schritte zu unternehmen, die für ihn selbst gut sind.